
Der „innere Abschluss“ – Zwischen Verarbeiten und Rechtfertigen
Wenn wir versuchen, eine belastende Situation oder eine Begegnung hinter uns zu lassen, greift unsere Biologie oft zu einem faszinierenden Werkzeug. Wir beobachten dann häufig ein spezifisches Druckgefühl am Kieferknochen oder den Drang, etwas „herunterzuschlucken“.
Die Analyse des Mechanismus:
Dieses „Runterschlucken“ ist biologisch der Versuch, eine Sache, von der man eigentlich „die Nase voll“ hatte, energetisch einzuverleiben, um sie unter Kontrolle zu bringen. Oft geht dies mit einer inneren Abwertung des Gegenübers einher. Warum? Weil das Ego eine Rechtfertigung braucht, um das Kapitel als „erledigt“ zu markieren.
- Das Symptom: Druck im Bereich des Oberkiefers und ein rückläufiges Gefühl in den Nasenwegen.
- Die biologische Logik: Wir versuchen, ein „Endprodukt“ zu erzwingen. Die Abwertung dient dabei als Puffer, um die eigene Souveränität wiederherzustellen.
Echter Abschluss geschieht jedoch erst dann, wenn dieser Druck nicht mehr weggeschluckt werden muss, sondern die Biologie wieder in den freien Fluss kommt. Das ist der Moment, in dem die Analyse zur Lösung wird.
